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„Kölner Stadt-Anzeiger“ und Lingen-Stiftung vergeben „Kölner Recherchepreis“ für junge Journalist:innen  

Die Ausschreibung des Preises – bis 2022 als Gutenberg-Recherchepreis bekannt – wird ab 2023 gemeinsam von den Kölner Stadt-Anzeiger Medien und der Lingen-Stiftung verantwortet und richtet sich an Journalistinnen und Journalisten unter 35 Jahren. 

Köln, 3. November 2022 – Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ wird ab 2023 den „Kölner Recherchepreis“ für junge Journalistinnen und Journalisten ausloben. Der in Kooperation mit der Lingen-Stiftung vergebene Preis fördert Nachwuchstalente bis 35 Jahre, die sich in ihrer Arbeit klassischen journalistischen Grundsätzen, insbesondere der gründlichen Recherche, verpflichtet fühlen.

„Guter Journalismus geht den Dingen auf den Grund. Die tiefgründige, hartnäckige Recherche ist dafür essenziell“, sagt Carsten Fiedler, Chefredakteur des „Kölner Stadt-Anzeiger“. Die regionalen Tageszeitungen dokumentierten mit ihren Recherchen die bleibende Bedeutung des Qualitätsjournalismus. „Der kritische Blick und das aufklärerisch-investigative Herangehen an Themen sind für den Journalismus im digitalen Zeitalter wichtiger denn je“, betont Fiedler. „Mit dem Kölner Recherchepreis zeichnen wir exzellente investigative Arbeiten aus und ermutigen junge Kolleginnen und Kollegen zu eigenen investigativen Recherchen. Zugleich senden wir mit dem Kölner Recherchepreis das Signal, dass die Redaktionen jungen Kolleginnen und Kollegen Raum für umfassende Recherche geben müssen.“

Der Kölner Recherchepreis stärkt einen Grundpfeiler des Qualitätsjournalismus gezielt im Bereich der deutschen Lokal- und Regionalzeitungen.

„Presse- und Meinungsfreiheit sind für das Leben einer offenen, demokratischen Gesellschaft unerlässlich. Der Qualitätsjournalismus bietet Orientierung gerade in diesen unruhigen Zeiten. Dazu müssen Journalisten objektiv recherchieren und umfassend analysieren können. Das wollen wir mit dem Kölner Recherchepreis fördern“, erklärt Heinz-Jürgen Lievenbrück, Vorstand der Lingen-Stiftung.

Für den Kölner Recherchepreis 2023 können über die Webseite www.koelner-recherchepreis.de Arbeiten eingereicht werden, die im Zeitraum vom 1. Mai 2022 bis zum 30. April 2023 von einer deutschen Lokal- oder Regionalzeitung (Print/online) oder auf einer journalistisch unabhängigen Onlineplattform veröffentlicht worden sind. Bewerbungsschluss ist der 15. Mai 2023.

Eine unabhängige Jury unter Vorsitz von Carsten Fiedler ermittelt jährlich die Gewinner. Das Preisgeld für den Kölner Recherchepreis beträgt 15.000 € und wird wie folgt aufgeteilt: 1. Preis: 7.000 €, 2. Preis: 5.000 €, 3. Preis: 3.000 €.

Bis 2022 vergab die Lingen-Stiftung den Preis gemeinsam mit den VRM Medien unter dem Namen „Gutenberg-Recherchepreis“.

Kontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger Medien
Unternehmenskommunikation
pressekstamediende
+49 221-224 2726
Amsterdamer Straße 192, 50735 Köln

Über die Kölner Stadt-Anzeiger Medien

Die „Kölner Stadt-Anzeiger Medien“ stehen für Produkte, die mit publizistischer Qualität und lokalem Zuschnitt überzeugen: Kölner Stadt-Anzeiger, Kölnische Rundschau und EXPRESS sind in der Region die führenden Titel mit klarem Fokus auf Regionalität, Aktualität und Authentizität. Die Digitalangebote unserer Regionalmedien gehören mit insgesamt 60 Millionen monatlichen Visits zu den reichweitenstärksten News-Portalen in Deutschland. Unsere regionalen Anzeigenblätter und Radiosender begleiten viele Menschen jeden Tag als erste Informations- und Unterhaltungsquelle. Weitere Informationen finden Sie unter www.kstamedien.de.

Über die Lingen-Stiftung

Die Lingen-Stiftung mit Sitz in Köln ist eine gemeinnützige Stiftung, die 1993 vom Verleger Helmut Lingen und seiner Frau Ruth gegründet wurde. Sie ist entstanden aus dem Lebenswerk von Herrn Lingen, dem Lingen Verlag, der seit Ende der 50-er Jahre des vorigen Jahrhunderts den Leserservice der deutschen Tageszeitungen maßgeblich prägte. Bereits zu Lebzeiten von Helmut Lingen wurde die „Edition Lingen Stiftung“ gegründet und ein Journalistenpreis konzipiert, der dem Stiftungszweck „Förderung des demokratischen Staatswesens“ in besonderer Weise entsprechen sollte. Nach dem Tode des Stifters haben Vorstand und Beirat der Lingen-Stiftung beschlossen, gemeinsam mit der VRM einen Recherchepreis für Jungjournalisten/innen ins Leben zu rufen. Ab 2023 werden Lingen-Stiftung und KStA-Medien herausragende Beispiele kritischen Zeitungsjournalismus mit dem „Kölner Recherchepreis für junge Journalisten/innen“ würdigen.